Im alten 2019 habe ich die letzten vier Monate im Kulturbüro verbracht. Das ist ein Drittel meines FSJ-Jahres. Und das wiederum sind 16 Wochen, 112 Tage oder 2688 Stunden. Wie auch immer man es ausdrücken mag, aber diese vier Monate waren sehr wertvoll. Und ich bin dankbar, dass ich diese Erfahrungen machen durfte und immer noch machen darf.

Schon in 112 Tagen habe ich wahnsinnig viel erlebt: Ich durfte zu der #fairenmesse nach Köln fahren. Ich habe verschiedene Kurse, Lesungen, Seminare und Workshops besucht. Ich hatte so einige Dienste im Weltladen und im Richard Haizmann Museum. Nebenbei und zwischendurch war ich immer mal wieder im Büro, habe erste Gedanken und Ideen zu Projekten gesammelt und entwickelt und ich habe viel gelernt, vor allem über mich.

In der IBJ Scheersberg finden unsere FSJ-Seminare statt. Man kommt dort mit anderen FKJlern aus der Region zusammen und kann sich untereinander austauschen. Es werden Workshops angeboten wie Comic, Poetry Slam, Musical oder Audio, also ein Hörbuch aufnehmen. Man wächst dort über sich hinaus, lernt neues dazu und wenn bei Gruppensitzungen Fragen wie „Was bedeutet für dich Mut?“ fallen, fängt man an über sein Leben nachzudenken. Bis jetzt hatte ich zwei fünftägige Seminare und ein zweitägiges Projektseminar auf dem Koppelsberg bei Plön. Es stehen noch zwei Seminare an. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf und alle anderen FKJler wiederzusehen! Meiner Meinung nach sind die Seminare eines der vielen Highlights des Jahres.

Mittlerweile ist jetzt Februar, also Halbzeit! Von meinen Aufgaben hat sich nicht viel verändert. Wenn überhaupt, dann kommen nur mehr dazu. Und genau deswegen macht mir dieses FKJ hier so viel Spaß! Man hat so viele Möglichkeiten, man kann sich überall mit einbringen und sich überall ausprobieren.

Und wenn man dann nach einem Arbeitstag nach Hause kommt, sieht man sich mit den WG-Mädels. Rebecca macht ihr FKJ im Charlottenhof und Lena macht ein FÖJ im Infozentrum in Klanxbüll. Wir verstehen uns super. Entweder kochen wir zusammen oder wir reden einfach nur über Gott und die Welt, und das können wir stundenlang. Oder wir machen einfach Beides.

Übrigens: Jetzt läuft die Bewerbungsphase für das FKJ 2020/21. Ich bin so gespannt wer sich bewirbt und wer letztendlich ab September die Aufgaben im Kulturbüro übernehmen wird. Langsam muss ich auch wieder überlegen, was danach kommt. Das fühlt sich so surreal an in sechs Monaten wieder aus- und umzuziehen. Ich habe mich so gut hier eingelebt und fühle mich sehr wohl. Aber ich werde so gut es geht die restlichen sechs Monate noch genießen!

Im Sommer hört ihr nochmal von mir. Bis dahin: Bleibt gesund und munter!

Eure Magdalena


Artikel aus der prisma Ausgabe 15

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