Ich weiß noch, wie ich es kaum erwarten konnte endlich von zu Hause auszuziehen und etwas anderes als „zur Schule gehen“ zu machen. Und heute ist offiziell mein letzter Tag als Freiwillige im Kulturbüro. Abschiede liegen mir nicht so gut, umso schwerer fällt es mir diesen Beitrag zu schreiben.

Ja, Corona hat nicht nur mir, sondern Jedem einen Strich durch die Rechnung gezogen. Über einen Monat lang wurde ich von meiner Einsatzstelle freigestellt. Aber wenn ich auf mein Freiwilliges Jahr zurückblicke, möchte ich nicht sagen „So vieles konnte ich nicht machen“, sondern „Ich habe trotz dem einiges machen können!“

Das Freiwillige Soziale Jahr Kultur in Niebüll hat mir sehr viel gebracht; Ich durfte mehr über mich selbst lernen, ich habe viele zwischenmenschliche Erfahrungen gesammelt und ich bin über mich hinausgewachsen. Und das zu 100%. Ich durfte viele Projekte begleiten und auch organisieren, ich habe viele andere tolle Freiwillige aus der Umgebung kennengelernt und mit Allen, egal ob mit Kollegen_innen im Rathaus, anderen Freiwilligen auf Seminaren oder mit meinen WG-Mitbewohnerinnen, hatte ich eine Menge Spaß!

Mit meinen WG-Mädels. (v.l.) Rebecca Gruber (FKJ Charlottenhof) und Lena Lippmann (FÖJ Infozentrum Wiedingharde)

Mit meinen WG-Mädels hatte ich einen richtigen Glücksfang, es hätte nicht besser kommen können! Wir haben uns super verstanden und ohne die Beiden wäre mein Jahr hier bestimmt nicht ansatzweise so super gewesen. Becky und Lena, falls ihr das lest: Danke für das grandiose Jahr mit euch!

Zum Glück ist unser Abschlusseminar nicht ausgefallen! Ende Juni konnten wir noch ein letztes Mal zum Scheersberg fahren und dort gemeinsam Zeit verbringen. Zwar mit Abstand und den allbekannten Schutzmaßnahmen, aber ich bin so dankbar, dass das Abschlusseminar stattfinden konnte! Eines unserer Seminare im April ist nämlich ausgefallen. Das Präsenz-Abschlusseminar hat das FSJ abgerundet und die ersten Tränen sind geflossen als es Zeit war, sich ohne jeglichen Körperkontakt zu verabschieden.

Gruppenfoto meiner FSJ-Gruppe im Februar 2020

Ich bin so dankbar für die Zeit, die ich hier im hohen Norden hatte. Jetzt fühle ich mich bereit weiterzugehen und mich vom Kulturbüro, Niebüll und all den wundervollen Menschen zu verabschieden. Für mich geht es nach Hamburg, dort beginne ich eine Ausbildung zur Kommunikationsdesignerin. Ich freue mich schon riesig darauf.

Lieber Holger, vielen Dank, dass du immer meine Bezugsperson Nr. 1 warst. Danke, dass du immer ein offenes Ohr für mich hattest und mich als Freiwillige bei allem unterstützt hast. Unsere langen und auch witzigen Gespräche während der Autofahrten zu geschäftlichen Terminen werde ich vermissen.

Liebes Rathaus-Team, liebe Franzi (von der Mussack Unternehmung GmbH), liebes Infozentrum-Team in Klanxbüll, liebes Weltladen-, Richard Haizmann Museum- und Stadtbücherei-Team: Danke, dass ich hier so gut aufgenommen wurde und danke, für die tolle Zusammenarbeit.

Katinka, ich wünsche dir als meine Nachfolgerin ganz viel Spaß im Kulturbüro und ein aufregendes Jahr! Und allen anderen Nachfolger_innen wünscheich ebenso ein gelungenes FSJ-Jahr!

Tschüss und bleibt alle gesund!

Eure Magdalena

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