Es ist wieder soweit, am 11. September ist die größte Aktionswoche des fairen Handels, die jährlich stattfindende „Faire Woche“ gestartet. Noch bis zum 25. September werden bundesweit um die 1550 Angebote aufgefahren.

Darunter haben im gemeinsamen Verbund der Fairtrade Towns an der Westküste Schleswig-Holsteins, die Städte Heide, Husum, Meldorf und Niebüll sowie die Hallig Hooge zusammen über 25 Veranstaltungen organisiert, mit vielfältigen Anregungen, nachhaltiger und fairer zu konsumieren.

Wenn am 20. September in Niebüll verkaufsoffener Sonntag ist, werden Stadtmarketing und Kulturbüro mit einem kleinen Fairtrade-Stand dabei sein und im Rahmen der „Fairen Woche“ auf das Thema aufmerksam machen.

Gegenüber des Niebüller Weltladens heißt es dann zwischen 11.00 – 17.00 Uhr „FAIRschätz dich nicht!“. Wir haben ein Glas mit bunten Bio-Schoko-Erdnüssen, die uns Transfair zur Verfügung gestellt hat, befüllt. Wer errät, wie viele Erdnüssen sich im Glas befinden, gewinnt einen Präsentkorb des Niebüll Weltladens im Wert von 50 €.
Bei „Flip 17“ kannst Du ausprobieren, ob du die globalen Nachhaltigkeitsziele im Griff hast. Dein Lohn ist gute Schokolade.
Auch der Niebüller Weltladen hat das Thema der „Fairen Woche“ 2020 „#Fairhandeln für ein gutes Leben“ aufgegriffen und bittet während der gesamten „Fairen Woche“ um persönliche Tipps für ein gutes Leben. Diese werden auf kleine Kärtchen aufgeschrieben und im Laden präsentiert.

FAIRschätze dich nicht! Wer schätzt richtig?

Veranstaltet wird die „ Faire Woche“ vom Forum Fairer Handel e.V. in Kooperation mit TransFair e.V. und dem Weltladen- Dachverband e.V.. In ganz Deutschland beteiligen sich Schulen, Weltläden, Supermärkte, Kommunen und viele weitere Einrichtungen an der Veranstaltung.

In diesem Jahr steht diese ganz im Zeichen von Ziel 12 der Agenda 2030. Die Agenda 2030 ist ein Zukunftsvertrag der UN, der zum Ziel hat bis 2030 weltweit Voraussetzungen für ein gutes Leben zu schaffen. Das Kernstück der Agenda sind die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele. Ziel 12 befasst sich dabei mit nachhaltigem Konsum und Produktion.

„Fair statt mehr“, lautet so auch aus diesem Grund das diesjährige Jahresthema der „Fairen Woche“. Die Herstellung von Produkten und erbrachte Dienstleistungen, verstößt nicht selten gegen Menschenrechte und überschreitet die ökologischen Grenzen unseres Planeten. Hunger, Armut, Klimawandel und soziale Spannungen sind das Resultat. Trotz diesem Wissen landen in Deutschland jedes Jahr rund 18 Millionen Tonnen gute Lebensmittel im Müll, werden 40% der gekauften Kleidungsstücke nie oder nur selten getragen.

Fair statt mehr – Nachhaltigkeit wird großgeschrieben

Eine Überprüfung auf Nachhaltigkeit ist daher dringend notwendig. Maßstab für das Produktions- und Konsumverhalten muss im Zeichen von Ziel 12 die Belastbarkeit der Erde sein und nicht die finanzielle Kaufkraft eines jeden Einzelnen.

Das Konzept „Fair statt mehr“ setzt auf ein gutes Leben für alle und stammt unter dem Namen „Buen vivir“, zu Deutsch „gut leben“, ursprünglich aus Südamerika. Es heißt sich zu fragen, wie die Lebensweise verbessert werden kann ohne dabei die Umwelt und die Mitmenschen zu belasten. Der allvorherrschende Wachstumsgedanke spricht oftmals dagegen, doch geht es darum zu versuchen, verschiedene Lebensweisen zusammenzubringen.

Darum sind die großen Fragen zur „Fairen Woche“: „Was heißt für mich „ein gutes Leben“? Was kann ich tun, damit andere ein gutes Leben haben? Und welchen Beitrag hat der faire Handel dazu?“

Fragen, über die es sich gerade zur „Fairen Woche“ unbedingt nachzudenken lohnt.

Mehr Informationen findest du unter: https://www.faire-woche.de/die-faire-woche/faire-woche-2020

Wir finden die „Faire Woche“ #umWELTENbesser

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