Sie sollen Anfang und Ende symbolisieren: Die Fische. Zumindest, wenn es um Sternzeichen geht. Denn dort sind die Fische das zwölfte Zeichen im Tierkreis.

Willkommen im Monat März. An dieser Stelle noch einmal Happy Birthday an alle zwischen dem 20.02. und 20.03. Geborenen, die damit Fische sind. Man sagt, dass Fische verständnisvoll und romantisch sind, aber zugleich auch nie alles von sich preisgeben. Könnt ihr das bestätigen?

Wer niemanden kennt, der vom Sternzeichen her Fische ist, der kennt doch zumindest die Namensgeber des Sternzeichens, das Tier Fisch. Denn als Nordfriesen und mit der Stadt Niebüll als Nationalparkpartner für das Weltnaturerbe Wattenmeer, haben wir natürlich auch Bezug zu der Fauna der Nordsee und damit zur Fischerei, die heute Thema sein soll.

Die Fischerei im Wattenmeer hat eine lange Tradition. Allerdings wird im Wattenmeer nur in kleinen Ausmaßen gefischt, laut Nationalpark Wattenmeer sind es hauptsächlich Hobby- und Nebenerwerbsfischer*innen. Insgesamt soll es an der Westküste Schleswig-Holsteins ungefähr 220 Berufsfischer*innen und 150 Nebenerwerbsfischer*innen geben, daneben viele Hobbyfischer.

Welche Fische werden überhaupt im Wattenmeer gefangen? Oftmals sind es Garnelen, die als Krabben über die Theke gehen. Aber das Wattenmeer ist, wie auf der Seite von Nationalpark Wattenmeer zu lesen ist, auch Kinderstube von Schollen, Seezungen und Heringen. Die meisten Fischarten halten sich nicht permanent im Wattenmeer auf, sondern verbringen nur einen Teil ihres Lebens dort.

Natürlich ist die Devise, die Fischerei im Wattenmeer so zu gestalten, dass sie so gut wie möglich naturverträglich ist. Daher gibt es bestimmte Schutzzonen, aber auch Absprachen mit Fischer*innen, die auf Freiwilligkeit basieren. Grundsätzlich ist die Fischerei jedoch erlaubt. Nur südlich des Hindenburgdamms ist jegliche Nutzung der Ressourcen und damit auch die Fischerei, verboten.

„Fischers Fritz fischt frische Fisch ….“, ihr kennt diesen Zungenbrecher. Aber in ihm steckt auch ein Anleitung, wie wir Fisch konsumieren sollten, damit sich die Bestände erholen können und die Meere nicht überfischt werden. Fisch also am besten frisch vor Ort kaufen, wo nachvollziehbar ist, wer ihn wo gefangen hat. Dann schmecken auch die Fish & Chips und das Fischbrötchen viel besser.

Und nun ein Ausblick auf den Monat März. Eigentlich geht in diesem Monat die Veranstaltungssaison richtig los.
Mit dem Verkaufsoffenen Sonntag Mitte März wird die Frühjahrssaison eingeleitet und beim Frühjahrsputz „Schnapp den Müll, Niebüll!“ putzen die Bürger:innen ihre Stadt raus. Im vergangenen Jahr konnten wir gerade noch Müllsammeln, doch der offene Sonntag wurde kurzfristig abgesagt. Spätestens seit dem sehnen wir uns nach der „Vor-Corona-Normalität“.
Der März wäre normalerweise auch der Monat der Theatergruppe „Die Bühne“ Niebüll, aber die Bretter, die die Welt bedeuten, müssen noch auf den nächsten Vorhang warten.
Wer sich sportlich mit dem Thema Fisch auseinandersetzen möchte, kann sich an den Angelverein Niebüll e.V. von 1884 wenden.
Im nahenden Frühling sollten wir uns wohl fühlen, wie ein Fisch im Wasser, aber im Moment fühlt es sich an, wie beim Lachs, der gegen den Strom schwimmt. Hoffen wir für uns auf ein Happy End!

Nach wie vor gibt es den immer währenden Sternzeichenkalender mit Motiven von Richard Haizmann in der Bücherstube Leu, in der Stadtbücherei und beim Schlemmerkontor Martensen.

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