Menschen, die zwischen dem 24. August und 23. Februar geboren sind, tragen das Sternzeichen Jungfrau, einem der Erdzeichen. Trotzdem lohnt es sich zunächst, in den Nachthimmel zu schauen, denn das Sternbild Jungfrau ist das zweitgrößte am Himmel. Es beschreibt eine liegende Person.

Aus der griechischen Mythologie gibt es insgesamt vier Deutungen, wen dieses Sternbild verkörpert. Hinter allen Geschichten steckt eine gewisse Tragik, nachzulesen auf Wikipedia.

(Das Titelfoto von Kerstin Limbrecht-Ecklundt ist das Dessert „Errötende Jungfrau“)

Wenn wir uns die Charaktereigenschaften von, im Sternbild der Jungfrau Geborenen anschauen, sieht das alles schon viel positiver aus. Sie gelten als fleißig, engagiert, zuverlässig und hilfsbereit, das sind also echt gute Typen.

Beim Versuch, einen Bezug des Sternzeichens Jungfrau zu Niebüll herzustellen, landet man leider nur auf Single- und Partnerbörsen. Fündig geworden sind wir aber in der Küche Nordfrieslands. Dort gibt es ein Dessert namens „Errötende Jungfrau“. Für den Rezeptvorschlag konnten wir wieder Jannes Schwester gewinnen. Tausend Dank dafür

Rezept: Errötende Jungfrau

Während in Norddeutschland einige herzhafte Gerichte mit männlichen Namen versehen werden, wie zum Beispiel Jan im Sack, Großer Hans oder Gröner Heini, haben die süßen Nachspeisen weibliche Namen. Es gibt das verschleicherte Bauernmädchen, die Mädchenröte oder aber die errötende Jungfrau, manchmal auch bekannt als errötendes Mädchen.
Wer jetzt denkt, so ein Rezept, um die errötende Jungfrau nachzukochen, ist schnell gefunden, der täuscht sich. In Dithmarschen gibt es ebenfalls ein Dessert mit dem gleichen Namen, die Zubereitung ähnelt aber dem Rezept für die nordfriesische Mädchenröte… ein ganz schönes Durcheinander. Um diesen Knoten im Kopf wieder aufzulösen, verrate ich hier mein Rezept für die errötende Jungfrau.

Zutaten: 5 Blatt rote Gelatine, 1 Bio-Zitrone (Saft und Schale), 120 g Zucker, 600 ml Buttermilch, 180 g Preiselbeerkonfitüre, 280 ml Sahne, 1/2 Tüte Vanillinzucker, ein paar Johannisbeeren zum Verzieren

(Foto: Kerstin Limbrecht-Ecklundt)

Zubereitung: die Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen. Die Schale der Zitrone abreiben und den Saft auspressen. Nun den Zucker, die Buttermilch, den Zitronensaft und den Zitronenabrieb miteinander vermengen. Die Preiselbeerkonfitüre muss durch ein Sieb gestrichen werden, damit sie frei von Stücken ist und wird dann ebenfalls untergerührt. Man nimmt etwa 50 ml von der Buttermilch-Mischung ab und erwärmt sie in einem Topf. Die Gelatine wird gut ausgedrückt und in der Buttermilch aufgelöst. Dieses Gemisch wird zur restlichen kalten Buttermilch-Mischung gegossen. Als nächstes 180 ml von der Sahne steif schlagen und unterheben. Die entstandene Creme in Schälchen füllen und einige Stunden kalt stellen. Zum Anrichten wird die restliche Sahne mit dem Vanillinzucker steif geschlagen und das Dessert damit verziert. Auf jedes Schälchen noch eine frische Johannisbeere setzen.

Statt Preiselbeerkonfitüre kann man gut auch Himbeermarmelade oder Johannisbeergelee verwenden.

Das klingt auf alle Fälle sehr lecker, also lasst es euch beim Nachkochen schmecken und unterstützt gerne noch das Crowfunding für das Kochbuch „Ein nordfriesisches Jahr“ auf Startnext.

Jetzt im September dürfen wir uns endlich einmal wieder auf einen Verkaufsoffenen Sonntag freuen. Diesem widmen wir dann auch unseren Beitrag für den 10. September.
Zudem werden die neuen Ortsbegrüßungsschilder nach etlichen, Corona bedingten Verzögerungen endlich aufgestellt und alle Menschen, die nach Niebüll rein oder aus Niebüll heraus fahren, werden sich darüber sehr freuen. Im September startet auch eine erstmalige Radiowerbung auf Antenne Sylt. Hört mal rein und schreibt uns, wie ihr den Spot findet. Wir werden den Sender auch noch besuchen und euch davon berichten.

Im September stehen dann auch die Kandidat:innen für die Bürgermeister:in-Wahl am 07. November fest. Auch hierzu wird es einen Blogbeitrag geben.
Und kurz vor der Bundestagswahl am 26. September wird es am 24. September den nächsten Klimastreik geben.
Der September 2021 wird also ein Monat mit vielen Entscheidungen und Neuerungen.

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