Jeder kennt ihn: Den typischen Adventskalender. Viereckig, mit einem Weihnachtsmann vorne drauf und Schokolade drin. Aber es muss doch auch anders gehen, oder?

Das dachte ich mir zumindest beim Einkaufen, während ich durch die Reihen lief. Den Adventskalendern und Weihnachtsartikeln ist schließlich nicht mehr zu entkommen. Und das hat ja auch seine Berechtigung. Wer freut sich nicht jeden Morgen darauf, ein neues Türchen öffnen zu können und überrascht zu werden?

Nachhaltig sind diese Schoko-Kalender meistens leider überhaupt nicht, denn am Ende der Adventszeit kommt im Inneren häufig eine große Plastikpalette zum Vorschein, die anschließend im Müll landet. Da ist es doch viel schöner, seine Lieben mit einem selbst gemachten Kalender zu überraschen. Vor allem kann man dabei kreativ werden und durchaus mal von dem viereckigen „Standard“ abweichen und es ist eine schöne Beschäftigung an grauen Nachmittagen 😉

Die Inspiration für diesen Adventskalender kam mir im Drogeriemarkt, als ich einen Deko-Behälter gesehen habe, der mir perfekt geeignet erschien, um kleine Briefumschläge hineinzulegen. Da ich für die Befüllung keine eingepackten Schokobonbons o.ä. besorgen wollte, habe ich entschieden, einen netten Spruch in jeden Umschlag zu tun, der einen mit noch mehr guter Laune durch die Adventszeit bringt.

Und so einfach geht es:

Zuerst werden Briefumschläge gebastelt. Dafür braucht man nur 24 kleine quadratische Zettel.

Der Zettel wird zuerst einmal in der Mitte gefaltet, sodass zwei Spitzen aufeinander liegen und ein Dreieck entsteht. Dieser Schritt wird wiederholt, sodass das Dreieck kleiner wird und anschließend faltet man es wieder auf, dass man das große Dreieck vor sich liegen hat.

Danach wird die Spitze zur unteren Kante geklappt und die beiden Ecken etwas über die Mitte gefaltet, ungefähr so, dass die Diagonale an der Mittellinie entsteht. Im letzten Schritt wird die eine Ecke in die Lasche auf der anderen Seite gesteckt und fertig ist der Briefumschlag.

Anschließend kann man dann anfangen, nette Sprüche rauszusuchen und sie auf kleine Schnipsel zu schreiben. Diese werden dann in die Briefumschläge gelegt, die man mit Tesafilm, Washitape oder anderen Dingen verschließen kann.

Mein Bastelmaterial

Ich habe mir überlegt, die Zahlen für die jeweiligen Tage außen haben zu wollen, damit man den Briefumschlag sozusagen ziehen muss. Dafür habe ich dann an jeden Briefumschlag einen Wollfaden gebunden, auf den dann die Zahlen geklebt werden können.

Natürlich sollte der Bezug zu Nordfriesland nicht fehlen. Meine Familie soll Zuhause schließlich auch ein bisschen Nordsee-Feeling in der Adventszeit haben…:) Also bin ich einen Tag mit dem Zug nach Sylt gefahren und habe Muscheln und Steine zum Dekorieren gesammelt. Das macht Spaß, man ist an der frischen Luft und es sieht am Ende auch noch toll aus!

Natürlich könnt ihr selber entscheiden, wie ihr euren Adventskalender gestaltet. Probiert es doch einfach mal aus. Gerne könnt ihr eure Fotos auf Instagram teilen und den Niebüll Blog markieren.

Ich bin nämlich total neugierig und gespannt auf eure Ideen und Ergebnisse! In diesem Sinne: Frohes Basteln und einen guten Start in die gar nicht mehr weit entfernte Adventszeit 🙂

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