Aufgrund der aktuellen Situation gibt es heute keinen unserer normalen Beiträge. Es ist uns wichtig, Solidarität zu bekennen und euch Möglichkeiten aufzuzeigen, wie ihr helfen könnt.

Für mich ist es noch schwer zu fassen, dass nur ca. 1.700 Kilometer von Niebüll entfernt in Kiew und einem Großteil der Ukraine Krieg ausgebrochen ist. Es wirkt unwirklich, surreal, wie aus einem bösen Albtraum. Und doch sehen wir die Bilder im Fernsehen, in der Zeitung, überall auf Social Media. Ich möchte hier jetzt gar nicht politisch werden, aber das kann auf keinen Fall der richtige Weg sein, seine Interessen durchzusetzten, welche Motivation auch immer dahinterstecken mag.

Dafür werden zu viele Zivilisten, unschuldige Menschen, mit hineingezogen, die ihr Zuhause, geliebte Menschen und ihre Existenzgrundlage verlieren und aus ihrer Heimat flüchten müssen. Es ist nicht vorstellbar, wie das ist, Detonationen zu hören und zu wissen, dass dein Haus das nächste sein könnte, das getroffen wird. Umso wichtiger ist es, dass wir allen Betroffenen helfen. Die Fotos von Demonstrationen oder auch Aktionen, die einem auf Social Media begegnen, zeigen, dass der Solidaritätsgedanke in unserer Gesellschaft Gott sei Dank noch tief verankert ist und wir uns in diesem Punkt alle einig sind: So ein Krieg darf nicht sein.

Ich bin in Gedanken auch vor allem bei den Menschen mit chronischen Krankheiten, die zurzeit keinen Zugriff auf ihre Medikamente haben. Ich möchte mir das nicht einmal ansatzweise vorstellen müssen, wie das ist und bin unglaublich froh, es nicht zu müssen. Schnell kann es auch passieren, dass man sich hilflos fühlt, Panik bekommt. Ich muss dann an unseren lieben Taekwondo-Trainer und den Eid des Taekwondo denken, in dem es unter anderem „Ich verpflichte mich (…) bei der Schaffung einer friedlicheren Welt mitzuarbeiten“ heißt. Dazu zählt gerade in solchen Situationen auch Ruhe und einen klaren Kopf zu bewahren, Nachrichten auch mal Nachrichten sein zu lassen, seinen täglichen Aufgaben nachzugehen, einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft zu machen, um den Kopf freizubekommen, trotzdem aber noch Solidarität zu zeigen und auf die Art und Weise zu helfen, wie es einem möglich ist.

Dementsprechend hier eine kleine Auswahl an Organisationen, an die ihr spenden könnt:

Außerdem organisiert der Ladies Circle 16 Südtondern zusammen mit verschiedenen Serviceclubs Sachspenden, die dann in die Ukraine geliefert werden. Dort könnt ihr gerne auch unterstützen. Für mehr Infos, schaut am besten auf Facebook oder Instagram vom Ladies Circle vorbei. Auf der Seite von engagiert in SH findet ihr noch weiterführende Informationen dazu, wie ihr den Menschen aus der Ukraine helfen könnt.

Wer sich weitergehend über die Situation oder Hintergründe informieren möchte, dem empfehle ich den Youtube- Kanal von Mr. Wissen2go. In seinen aktuellen Videos erklärt er, wie sich der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland entwickelt hat, welche historischen Hintergründe dabei eine Rolle spielen und welche Folgen der Krieg haben wird und könnte. In der neuen Podcast Folge von Kultur to go, die am Montag erscheint, werde ich auch nochmal über das Thema sprechen.

Ansonsten haltet euch am besten an die seriösen Nachrichtenquellen, die euch zur Verfügung stehen. Bleibt informiert, solidarisch und lasst euch nicht verrückt machen!

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